Benefiz-Konzert "Afrikanische Impressionen"
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Herbert Werz, Organisator des Konzertes: Mit dieser Veranstaltung "Afrikanische Impressionen" in der Gerlinger Stadthalle versuchte ich im Dezember 2005, den Gerlingern durch Worte und Bilder Ostafrika näher zu bringen. Das Akkordeon-Orchester Baltmannsweiler untermalte die Impressionen und machte mit der "Keniade" - "Musik über Afrika" - ein Hör-Erlebnis draus.
Auf den Spuren von Johannes Rebmann (1820 - 1876), Missionar in Ostfarika 1846 - 1875. Entdecker des "Kilima-Ndjaro" (Kilimandscharo),  in Kisuaheli "Gross-Weiss-Kalt". Johannes Rebmanns Tagebuch hat mich animiert, seinen Weg ins unbekannte Innere des Landes zu erkunden. Seit 1969 fahre ich regelmäßig nach Afrika, auf den Spuren Rebmanns.
Der Standort der beiden Missionare Johannes Rebmann und Dr. Krapf aus Derendingen bei Tübingen war Mpia Rabai (Neu-Rabai), ca. 20 km westlich von Mombasa, Kenia. Dort begann 1848 eine ausgedehnte Exkursion mit acht Begleitern zur Erkundung des Landesinnern. Zu Fuß vorbei an Löwen, Elefanten, Büffeln, Hyänen, Krokodilen, über Berge und durch Sumpfgebiete mit Schlangen und Skorpionen. Übernachtungen meist im Freien, aber immer unter Gottes gnädigem Schutz. Johannes Rebmann hatte seinen lieben Gott immer dabei. Das Ziel war, eine Missionsstationskette von Ost- nach Westafrika (Gabun) zu errichten, um einen Keil zu treiben gegen die Islamisierung, die über die Küste des Indischen Ozeans bereits begonnen hatte. Zirka alle 100 Wegestunden war eine Missionsstation vorgesehen mit jeweils zwei bis vier Missionaren. Auf dem Weg für die erste Station nach ca. 200 Kilometern sah Johannes Rebmann eine auffallend weiße Wolke, die sich nicht bewegte, während alle anderen Wolken vorbei zogen. Als einziger der Expeditionsgruppe kannte nur der Gerlinger Johannes Rebmann Schnee und Eis. Als den Engländern mitteilte, dass er Schnee in Afrika gesehen habe, wurde gesagt: "Johannes Rebmann hat Malaria, er muss krank sein."
Ich war inzwischen fünfmal auf dem Kilimandscharo. Hier ein Foto vom "Sattel" auf 4.300 m Höhe, den man am 4. Tag der Wanderung erreicht.

Die Impressionen auf dem Berg sind völlig andere als unten in der Steppe. 

Mich faszinieren die Landschaften mit allen Vegetationsstufen, aber auch die letzten großen Säugetiere in freier Wildbahn, die Lebensbedingungen für Pflanzen, Tiere und Menschen.
Es gibt über 40 verschiedene Stämme, die bekanntesten die Massai, Kikuju, Luo und Giriama. Giriama (bedeutet "Bauern") leben in Küstennähe des Indischen Ozeans. Durch die zwei Regenzeiten wächst hier vieles, und meistens auch zweimal im Jahr.
Ich werde weiterhin Ostafrika besuchen, aber die Zeiten des Bergsteigens sind vorbei. Mir bleiben viele schöne Erinnerungen, wie z. B.
das Erreichen des Gilmans Point (5.700 m) - hier links ein Foto am Kraterrand mit dem kleinen Thomas (12 Jahre) aus Korntal. (Es gilt als "oben gewesen", wenn man in den Kraterrand schauen kann.)

Rechts Haarschnitt "auf höchster Ebene" (5.895 m) auf der Uhuru-Spitze an windgeschützter Stelle.
Uhuru (Kisuaheli, zu Deutsch "Freiheit")."

Impressum Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de