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Für die Unterhaltung des Rebmann-Hauses, den laufende Betrieb der Missionarsstube und um die Stiftung mit Leben zu erfüllen, sind jährlich Spenden in Höhe von mindestens 10.000 Euro erforderlich. Neben großen Sponsoren gibt es zahlreiche Gerlinger, die gerne ein paar Euro für "ihren Rebmann" geben oder ehrenamtlich für seine Sache tätig sind.

Stadt Gerlingen
- Georg Brenner, Bürgermeister seit 1999:
"Die christliche und humanitäre Arbeit der Gerlinger Missionare ist ein bedeutender Teil unserer Stadtgeschichte. Johannes Zimmermann und Johannes Rebmann, aber auch einige andere, haben von Gerlingen aus den Weg in eine damals noch unbekannte Welt angetreten und an ihren Wirkungsstätten Spuren hinterlassen, die sich noch heute in freundschaftlichen Begegnungen und respektvoller Bewahrung des Andenkens an das segensreiche Wirken dieser charismatischen Männer ausdrücken.
Man darf annehmen, dass die Arbeit der Gerlinger Missionare die große Weltoffenheit unserer Stadt mitbegründet hat. Die Städtepartnerschaften mit Frankreich, Ungarn und England, die Patenschaft für die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn und die freundschaftlichen Beziehungen in aller Welt sind dafür ein lebendiges Beispiel.
Dass das "Rebmannhaus" an der Kirchstraße in neuem Glanz erstrahlt, grenzt schon fast an ein Wunder, hatte der geplante Abriss dieses Hauses doch schon den "Segen" des höchsten Baden-Württembergischen Verwaltungsgerichtes. Zu einem Zeitpunkt, als das Schicksal des "Rebmannhauses" schon entschieden war, hat der geschäftsführende evangelische Pfarrer Winfried Braun mit großem seelsorgerischem und persönlichen Einsatz die Beteiligten an einen Tisch gebracht. Dem daraus entstandenen beispielhaften Zusammenwirken von Petruskirchengemeinde und Stadt, Eigentümerfamilie und Rebmannverwandtschaft, Freundeskreis und Heimatpflegeverein, Gemeinderat, Kirchengemeinderat, Denkmalamt und Behörden und einer großzügigen Sponsorenbeteiligung ist es zu verdanken, dass uns dieses Zeugnis der Stadtgeschichte erhalten bleibt und zu einer Bereicherung in unserer Innenstadt geworden ist.
Ich danke den Initiatoren der Stiftung, der bisherigen Grundstückseigentümerin, ohne deren Bereitschaft das Projekt nicht hätte realisiert werden können, den Mitgliedern des Stiftungsrates, dem Architekten, dem Bau ausführenden Unternehmen und insbesondere den drei Stiftungsvorstandsmitgliedern Wolfgang Steng, Christian Haag und Ulrich Schäfer für die mit großem Engagement angegangene Sanierung des "Rebmannhauses".
Wenn Bürgerinnen und Bürger die Arbeit der Stiftung durch einen finanziellen Beitrag unterstützen möchten, freue ich mich sehr darüber und sage schon heute Dank für ein derartiges bürgerschaftliches Engagement. Glauben Sie mir, es lohnt sich. Sichtbar gemachte Geschichte dokumentiert und fördert die gute Wohn- und Lebensqualität in unserer schönen Stadt Gerlingen!"

Evangelische Petruskirchengemeinde Gerlingen
- Wilfried Braun, geschäftsführender Pfarrer seit 1997:
"Wir haben uns gerne für den Erhalt des Rebmann-Hauses und für die Einrichtung der Missionarsstube eingesetzt, da Zukunft in der Vergangenheit wurzelt. Schon in den 10 Geboten erinnert Gott die Israeliten: 'Denkt daran: Ihr wart Sklaven in Ägypten, und ich, der HERR, euer Gott, habe euch befreit. Setzt also die neue Freiheit nicht leichtfertig aufs Spiel, sondern haltet euch an diese Gebote.' So sagen wir heute: Die Lebensgeschichte der Missionare Rebmann, Zimmermann, Maisch und vieler anderer kann uns Mut machen zum Vertrauen auf Gott, Mut auch zu Zivilcourage und ungewöhnlichen Schritten. Darum ist das Rebmann-Haus ein echtes Denk-Mal: Es will uns helfen, nachzudenken, zu glauben und zu leben."
Herbert Werz aus Gerlingen organisierte ein Benefiz-Konzert für die Rebmann-Stiftung:
"Mein Vater erzählte uns Kindern von Ostafrika, da er 1927 bis 1930 als Schiffsfrisör mehrmals in Mombasa/Kenia angelegt hatte. Das war sehr spannend und hat mich neugierig gemacht. Hinzu kamen Berichte über Johannes Rebmann, seinen Weg durchs unbekannte Innere Afrikas. Seit 1969 fahre ich jedes Jahr ein- oder zweimal nach Ostafrika, auf den Spuren Rebmanns nach Kenia und Tansania. Auch der Kilimandscharo hat mich interessiert; war schon fünfmal oben (5.895 m).
An meinen Eindrücken und Erfahrungen wollte ich die Gerlinger teilhaben lassen. Ich organisierte deshalb ein Konzert "Afrikanische Impressionen", begleitet mit Bildern und Erzählungen, und widmete es Johannes Rebmann."
Imanuel Stutzmann (†2015), der sich auch außerhalb seiner Tätigkeit als Mitglied des Stiftungsrates mit aller Kraft für die Sache einsetzte:
"Der Erhalt des Rebmann-Hauses war für mich eigentlich eine selbstverständliche - wenn auch nicht immer leichte - Aufgabe.
Darin bestärkt wurde ich vor allem durch Briefe aus Ost- und Westafrika. Dazu kam die tatkräftige Mithilfe junger engagierter 'Mitstreiter', wie Markus Rösler und Christian Haag. Letztlich ausschlaggebend bei der Gründung einer 'Johannes-Rebmann-Stiftung' war die beeindruckende Unterstützung durch Herrn Bürgermeister Brenner und Herrn Pfarrer Braun. Dadurch gelang es, das Rebmann-Haus zu erwerben und zu sanieren.
So ist es möglich geworden, in dessen 'Missionarsstube' ein wichtiges Stück Heimatgeschichte lebendig werden zu lassen und darin von Leben und Wirken vieler Gerlinger Frauen und Männer zu berichten, die auf die Missionsfelder Afrikas, Indiens und Chinas hinausgezogen sind, um den Menschen dort vor Ort von Christus zu erzählen, ihnen Christsein vorzuleben und damit zu helfen.
Die von ihnen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - einer Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs - begonnene Arbeit wird heute durch junge Menschen unserer Stadt fortgeführt, die Jahre ihres Lebens in den Dienst der Hilfe am Menschen stellen. Auch sie versuchen - wie andere zuvor - draußen Solidarität zu leben und dabei eine Gott gefällige Gesellschaftsordnung zu verwirklichen.
Rebmann-Haus und Missionarsstube zeugen damit nicht nur von einem bedeutenden Abschnitt Gerlinger Ortsgeschichte. Darüber hinaus sind sie ein Ort, wo auch Kirchen- und Missionsgeschichte lebendig werden können."
Imanuel Stutzmann ist im Juni 2015 verstorben - Nachruf
Impressum Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de