Missionare aus Gerlingen: Rosine Luise Däuble
Homepage

Startseite D

  • Sitemap

 
Die Stiftung

Spendenkonten

Rebmann-Haus

Mission

Gerlinger Missionare

Gönner der Stiftung

Publikationen
Pressestimmen

Veranstaltungen

"Spuren" der Missionare

So finden Sie uns

Impressum

Kontakt  

Keine andere Gerlinger Familie hat der Mission mehr Söhne und Töchter gestellt als die Familie Däuble.

Vater Jakob Däuble stammte aus Hasslach bei Herrenberg und war 1841 mit elf Kindern als Schullehrer nach Gerlingen gekommen.

Drei seiner Söhne wurden Missionare, zwei Töchter Missionsfrauen.

Rosine Luise Däuble wird 1828 als Tochter von Jakob Däuble und seiner Frau Luise in Sindelfingen geboren. Familie Däuble zieht 1841 nach Gerlingen.

Rosine Däuble

Rosine Luise Däuble verlobt sich 1849 mit dem seit 1846 an der Goldküste eingesetzten Missionar Johannes Stanger aus Möttlingen.

Ende 1849 bittet der Missionar Johannes Stanger von der Goldküste aus das Schultheißenamt Möttlingen um die Erlaubnis, die "Trauung im Ausland mit der ledigen Rosine Luise Däuble, Tochter des Schulmeisters Däuble von Gerlingen, gegen die Entrichtung der gesetzlichen Sportel von 20 fl (Gulden) zu gestatten". Die Erlaubnis erfolgt am 15. Januar 1850 vom Amtsgericht in Calw. An diesem Tag ist die Braut schon auf dem Weg nach Accra im Gefolge von Johannes Zimmermann und zwei anderen Bräuten. Die Hochzeit ist am 20. Mai 1850 in Christiansborg.

Bis 1855 arbeitet Johannes Zimmermann mit dem älteren und erfahreneren Johannes Stanger eng zusammen. Häufig findet man in seinen Quartalsberichten, die jeder Missionar an das Missionshaus abzugehen hatte und die - ehe sie nach Basel gingen - von den Mitbrüdern gelesen und begutachtet sein mussten, Stangers Stellungnahmen.

Johannes Zimmermann mag sich gefreut haben, in der Frau des Missionars Stanger eine Gerlingerin als Mitstreiterin zu wissen, und sicherlich haben sie oft Nachrichten aus Gerlingen ausgetauscht. 

Die Stangers bitten 1855 um Heimaturlaub, da beide krank sind. 1857 stirbt Rosine Stanger, geb. Däuble, in Untertürkheim an Herzwassersucht. Johannes Stanger kehrt allein an die Goldküste zurück und geht 1864 als Pastor nach Brasilien, später in die USA, wo er 1899 in Ann Arbor stirbt.

Impressum Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de